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Als ich am 01.Januar 2009 die Praxis von Dr. Kammler übernahm, konnte ich mit den zwei hervorragend ausgebildeten, sehr motivierten, aufgeschlossenen und freundlichen Schwestern Nadin und Antje den Start in meine Praxisgründung beginnen. Die Erfahrung beider Schwestern half  mir sehr, mich innerhalb von wenigen Wochen routiniert in das Praxisleben einarbeiten zu können. Auch durch die Hilfe meines Vorgängers Dr. Kammler, der inzwischen für mich ein väterlicher Freund geworden ist, war der Start in die freie Niederlassung deutlich erleichtert.
Relativ zügig strukturierte ich den Arbeitsablauf der Praxis um und übergab immer mehr Verantwortung in die Hände der Schwestern, um mich auf die wichtigen ärztlichen Aufgaben konzentrieren zu können. Bald war die Belastungsgrenze meiner beiden Schwestern erreicht. Die erste Personalneustrukturierung bestand in der Einstellung von Diana stundenweise als Reinigungskraft zur Entlastung der Schwestern. Wenige Monate nach meiner Praxisgründung begann ich weitere Praxisschwestern  für mein Unternehmen zu gewinnen.
Zur weiteren Optimierung und Qualitätssicherung der Arbeit in der Praxis begann Antje mit der Ausbildung zur Praxismanagerin, die sie als beste ihres Jahrgangs überaus erfolgreich abschloss! Schon während ihrer  Ausbildungszeit reifte sie zur Führungspersönlichkeit ihrer Schwestern heran und übernimmt  wichtige Aufgaben, die mir die konzentrierte Arbeit an meinen Patienten erleichtert.

Ab September 2011 übernahmen wir die Verantwortung als Ausbildungsstätte. Kathleen wurde als Arzthelferin ausgebildet und bereichert uns  seit  Juni 2013 als MFA.

So arbeiten wir derzeit perfekt routiniert in einem Team von einem Arzt, einer  Praxismanagerin, drei weiteren Schwestern  und einer stundenweisen Reinigungskraft zusammen. Dabei war es mir extrem wichtig, dass jede einzelne Schwester austauschbar ist und somit die Funktion jeder anderen Schwester übernehmen kann. Sprich: alle meine Schwestern können alles. Das schafft höchste Flexibilität bezüglich Krankheitsausfall oder Urlaubsplanung. Nichts desto trotz hat jede Schwester auch ihre eigene Spezialisierung(en) (Z.b. Hygienebeauftragte, Brandschutz- und Arbeitsschutzbeauftragte, Sterilisationsschwester und die Ausbildung meiner Schwestern zur Medizinischen Fachangestellten in der Onkologie.) Dies bildet eine feste Säule in der Behandlung meiner onkologischen Patienten, da unsere Praxis hauptsächlich urologisch – onkologisch ausgerichtet ist. Diese Tätigkeiten umfassen vor allem die Betreuung der Tumorpatienten, sowohl in der Praxis als auch im Rahmen der Chemotherapie, die wir dienstags in der Interdisziplinären Onkologischen Ambulanz in der AMEOS-Klinik Aschersleben durchführen.

Im Sommer 2015 war es dann soweit. Wir zogen in eine doppelt so große Praxis mit hochmodernem Innenausbau, eigenem Lift, fünf Behandlungsräumen und extrem großzügigen Platz gerade für unsere älteren und behinderten Patienten. Es ist eine der schönsten Praxen in Sachsen-Anhalt geworden, darauf sind wir sehr stolz.

In weiterer Planung sind die Beantragung zur einjährigen Weiterbildung von Urologen zur Befähigung zur Uroonkologischen Therapie sowie das Anbieten von Seminaren (Katheterkurse etc.) für mittleres medizinisches Personal.
Ich selbst halte Fachvorträge vor Kollegen in der ganzen Bundesrepublik schwerpunktmäßig uroonkologisch und über die perfekte Organisation und enge freundschaftliche Zusammenarbeit mit den in unserer Region tätigen urologischen Kollegen zur Therapie von Patienten mit fortgeschrittenem Tumorleiden.