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Gewebeentnahme aus der Prostata

Diese diagnostische Maßnahme ist erforderlich, um ein Prostatakrebswachstum festzustellen oder auszuschließen, wenn durch einen auffälligen Tastbefund bzw. entsprechende PSA Veränderung die Notwendigkeit einer weiteren Abklärung besteht.

Bei der Untersuchung wird zunächst eine Ultraschallsonde in den Anus eingeführt und die Vorsteherdrüse genau betrachtet. Die Größe der Drüse wird bestimmt und man kann gezielte Regionen der Prostata erfassen, die möglicherweise verdächtig auf ein Prostatakrebswachstum erscheinen. Dabei ist aber zu beachten, dass ein Prostatakrebs durch eine reine Ultraschalluntersuchung allein selten festzustellen ist.

Über eine Führungshülse auf dieser Ultraschallsonde werden dann mit einer sehr dünnen Nadel und einem Schussapparat mindestens 10 Proben aus der Vorsteherdrüse entnommen. Möglicherweise auch mehr, um durch Ultraschall festgestellte verdächtige Bezirke oder auffällige Tastbefunde eventuell zusätzlich zu punktieren. Diese Untersuchung ist in der Regel wenig schmerzhaft und lässt sich in fast allen Fällen ohne Narkose problemlos tolerieren.  In begründeten Ausnahmefällen ist auch die Gabe eines Schmerzmittels und Beruhigungsmittels möglich. Nach der Untersuchung sollten sie sich ausruhen und jegliche Anstrengungen meiden.

Nach ca. 7- 14 Tagen werde ich Ihnen das Ergebnis der Untersuchungen mitteilen. Dabei nehme ich mir für Sie sehr viel Zeit und würde es auch sehr begrüßen, wenn Ihre Partnerin bei dem Gespräch beiwohnt.