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Frenulotomie (Verlängerung des Bändchens am Penis)

Das „Frenulum“ ist ein kleines blutgefäßtragendes Gewebebändchen, welches sie Vorhaut mit der  Peniskuppe verbindet. Ist das Vorhautbändchen zu kurz angelegt, so kann es beim Geschlechtsverkehr zu Einrissen kommen und stark schmerzen bis hin zu Blutungen. Die Hauptursache von krankhaften Veränderungen im Bereich des Vorhautbändchens sind von Geburt zu kurz angelegte Bändchen, entzündliche Veränderungen sowie durch Geschlechtsverkehr bedingte Einrisse des Bändchens mit nachfolgenden narbigen Verheilungen. Dieses Narbengewebe neigt bei Abheilung zum Zusammenziehen von Gewebe und somit zur Verschlimmerung des Zustandes – ein Teufelskreis.

In einer entsprechenden örtlichen Betäubung wird das vernarbte und verkürzte Bändchen quer oberflächlich eingeschnitten, die Blutgefäße versorgt und dann mittels einzelner Nähte wieder vernäht. Diese Versorgung des Bändchens bei den oben beschriebenen krankhaften Veränderungen wird durch die Gesetzliche Krankenversicherung bezahlt.